Zurück zum Blog

Vermögensaufbau & Persönlichkeitsentwicklung: Interview mit Alex Schneider

Wer Vermögen aufbauen will, kommt nicht ohne Persönlichkeitsarbeit aus: Glaubenssätze über Geld prägen jede Entscheidung. Im Interview mit Immobilieninvestor Alex Schneider geht es um den Fremdkapitalhebel, planbare Mietcashflows und drei konkrete Übungen, um die eigene Beziehung zu Geld zu klären – mit Mehrwert für alle, die am Anfang ihrer finanziellen Reise stehen.

Vermögensaufbau als Teil der Persönlichkeitsentwicklung – Interview mit Immobilieninvestor Alex Schneider

Wer „Vermögensaufbau“ bei Google eingibt, landet schnell bei Renditeversprechen, ETF-Listen oder windigen Geheimrezepten. Was dabei fast immer untergeht: Vermögensaufbau ist nicht primär eine Frage der Anlageklasse, sondern eine Frage der Persönlichkeit.

Wer keinen Bezug zu Geld hat, wird auch mit der besten Strategie wenig erreichen. Wer dagegen Klarheit über die eigenen Glaubenssätze, Risikobereitschaft und langfristigen Ziele hat, kann mit fast jeder soliden Strategie nachhaltig Vermögen aufbauen. Genau dieser Zusammenhang stand im Mittelpunkt meines Gesprächs mit Immobilieninvestor Alex Schneider.

Geld als Spiegel der Persönlichkeit

Viele Menschen tragen unbewusst Glaubenssätze über Geld mit sich herum – „Geld verdirbt den Charakter“, „Reich sein ist unmoralisch“, „Über Geld redet man nicht“. Diese Sätze stammen meist nicht aus eigener Reflexion, sondern aus dem Elternhaus oder dem sozialen Umfeld. Sie wirken auch dann weiter, wenn man sie längst rational überwunden glaubt – nämlich in den kleinen Entscheidungen, in denen man Chancen liegen lässt, Risiken überschätzt oder Geld unbewusst sabotiert.

Wer Vermögen aufbauen will, kommt nicht darum herum, diese Glaubenssätze zu erkennen und zu hinterfragen. In der Persönlichkeitsentwicklung nennt man das Arbeit an der eigenen Beziehung zur Ressource Geld. Wie diese Arbeit konkret aussieht und welche Glaubenssätze sich besonders hartnäckig halten, beschreibe ich ausführlicher im Beitrag „Finanziell frei werden“.

Warum Immobilien für viele eine planbare Anlageform sind

Alex Schneider hat sich in unserem Interview klar positioniert: Für ihn sind Immobilien eine der planbarsten Anlageformen überhaupt – wenn man sie versteht. Drei Argumente, die ich aus dem Gespräch als besonders tragend mitnehme:

  • Eigenkapitalrendite durch Fremdkapitalhebel: Wer eine Immobilie zu 20 Prozent mit Eigenkapital und zu 80 Prozent mit Bankdarlehen finanziert, partizipiert mit dem vollen Wertzuwachs an der Investition – nicht nur an den 20 Prozent. Daraus ergeben sich Eigenkapitalrenditen, die deutlich über 20 Prozent jährlich liegen können.
  • Planbarer Cashflow: Anders als bei Aktien lässt sich der Mietzins jahrelang im Voraus kalkulieren. Das macht die Liquiditätsplanung über lange Zeiträume berechenbarer.
  • Wertbeständigkeit: Immobilien in guten Lagen sind über die letzten Jahrzehnte stabiler im Wert geblieben als die meisten Anlageklassen – mit dem Vorteil, dass man sie als physisches Gut „sehen“ kann, was psychologisch entscheidend ist, wenn die Märkte mal nervös werden.

Wichtig zur ehrlichen Einordnung: Immobilien sind keine Allheilmittel. Sie binden Kapital, sind regional unterschiedlich riskant, brauchen Verwaltungs-Know-how und reagieren empfindlich auf Zinsentwicklungen. Wer hier einsteigt, sollte das mit dem gleichen Realismus tun, mit dem er jede andere Anlageklasse prüfen würde.

Das Interview mit Alex Schneider

Im folgenden Gespräch erfährst du:

  • welche Persönlichkeitsmerkmale Alex bei sich selbst durch Immobilieninvestments entwickelt hat,
  • warum er das Klischee „Geld macht nicht glücklich“ für gefährlich hält,
  • wie sich planbare Cashflows in Eigenkapitalrenditen von über 20 Prozent übersetzen,
  • und warum gerade Menschen am Anfang ihrer finanziellen Reise von Immobilien profitieren können – und nicht erst, wenn das Vermögen bereits da ist.

Was Geld in der Persönlichkeitsentwicklung leisten kann

Geld ist kein Selbstzweck. Es ist eine Ressource, mit der du Optionen erweitern, Freiheit gewinnen und Wirkung erzeugen kannst – für dich selbst, für deine Familie und im Idealfall auch für andere. Wer diese Perspektive verinnerlicht, kann mit Geld konstruktiv umgehen, statt es entweder zu verteufeln oder zu glorifizieren.

Drei Übungen, die in meiner Coaching-Praxis erfahrungsgemäß den größten Hebel haben:

  • Geld-Biografie: Schreib auf, welche Sätze über Geld du als Kind gehört hast und welche davon du heute noch ungeprüft mit dir trägst.
  • Finanzielle Klarheit: Erstelle eine ehrliche Übersicht über Einnahmen, Ausgaben, Vermögen und Verbindlichkeiten. Die meisten Menschen scheuen diesen einen Nachmittag Arbeit – und bezahlen das jahrelang.
  • Wofür-Frage: Definiere konkret, wofür du Vermögen aufbauen willst. Wer kein „Wofür“ hat, gibt jede Strategie beim ersten Rückschlag wieder auf.

Fazit – Vermögen folgt der Persönlichkeit, nicht umgekehrt

Vermögensaufbau ist kein Trick und kein Geheimnis. Er ist die Konsequenz einer klaren inneren Haltung gegenüber Geld, kombiniert mit einer Strategie, die zur eigenen Persönlichkeit, Lebenssituation und Risikobereitschaft passt. Immobilien können dabei einer der wirksamsten Hebel sein – aber nur, wenn du als Person dazu passt.

Wenn du an deiner eigenen Beziehung zu Geld arbeiten und gleichzeitig eine zu dir passende Wachstumsstrategie entwickeln willst, schau dir mein Business Coaching und Life Coaching an oder vereinbare ein unverbindliches Erstgespräch.